Polizeibericht Dahme-Spreewald: Aktuelle Vorfälle im Blick - Die letzten 24 Stunden in der Übersicht

Ursprünglich war der Peugeot-Fahrer in Richtung Eichwalde unterwegs gewesen, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf einen stehenden VW prallte und sich anschließend überschlug. Ersthelfer hatten den Bewusstlosen aus dem Fahrzeug befreit und reanimiert, bevor er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ebenfalls verletzt wurde seine 83-jährige Beifahrerin, die ebenfalls medizinisch versorgt werden musste. Aufgrund des Todesfalls leitete die Polizei ein entsprechendes Todesursachen-Ermittlungsverfahren ein.
Münchehofe: Sekundenschlaf führt zu schwerem Unfall. Am Montagnachmittag kam ein Dacia auf der Landstraße zwischen Münchehofe und Birkholz von der Fahrbahn ab. Kurz vor 14.30 Uhr geriet der Wagen in den angrenzenden Graben und prallte dort gegen einen Baum. Der 79-jährige Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Als Ursache nannte der Mann erhebliche Übermüdung und einen daraus resultierenden Sekundenschlaf.
Wegen des auf rund 10.000 Euro geschätzten Schadens musste das Fahrzeug mithilfe eines Krans geborgen werden. Für die Bergungsarbeiten blieb die L 74 etwa zwei Stunden vollständig gesperrt.
Schönefeld: Vier Menschen bei Kollision auf der BAB 113 verletzt. Am Montagmittag ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Flughafen BER und Schönefeld-Süd ein folgenschwerer Fahrstreifenwechsel. Gegen 12.30 Uhr übersah der Fahrer eines Opel Corsa beim Spurwechsel einen parallel fahrenden Lastwagen. Daraufhin geriet der Kleinwagen ins Schleudern und kollidierte zunächst mit einem Kia und anschließend mit der Mittelschutzplanke. Leichte Verletzungen erlitten der 45-jährige Opel-Fahrer sowie die beiden 30-jährigen Frauen im Kia.
Schwerer traf es die 58-jährige Beifahrerin des Corsa, die stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Beide beteiligten Pkw waren wegen eines fünfstelligen Gesamtschadens nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Bis 15 Uhr blieb die BAB 113 zwischen dem Waltersdorfer Dreieck und der Unfallstelle vollständig gesperrt, wodurch sich ein Stau bildete.
Schönefeld: VW Sharan gestohlen. Am Montagabend wurde der Polizei ein Fahrzeugdiebstahl aus der Hans-Grade-Allee gemeldet. Unbekannte Täter hatten es offenbar auf einen grauen VW Sharan abgesehen. Unmittelbar nach der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem Van eingeleitet.
Duben: Transporter kollidiert mit Lastwagen. Am Montag kam es an der Anschlussstelle Duben in Fahrtrichtung Berlin zu einem Verkehrsunfall. Beim Auffahren auf die BAB 13 missachtete der Fahrer eines VW-Transporters die Vorfahrt eines neben ihm fahrenden Lastwagens. In der Folge stießen beide Fahrzeuge zusammen. Glücklicherweise blieb der Beteiligte unverletzt. Am Transporter entstand ein geschätzter Schaden von rund 3.000 Euro, sodass er abgeschleppt werden musste.
Görlsdorf: Zwei Autos prallen frontal zusammen. Am Dienstagmorgen führte eine Vorfahrtsmissachtung zu einem schweren Zusammenstoß im Luckauer Ortsteil Görlsdorf. Kurz vor 8.30 Uhr kollidierten im Kreuzungsbereich der Wanninchener Straße ein Opel Mokka und ein SsangYong-SUV frontal. Dabei erlitt eine 56-jährige Autofahrerin Verletzungen, die anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Der Opel war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Zur genauen Höhe der entstandenen Sachschäden lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor.
Königs Wusterhausen: Verpuffung beim Betanken eines Motorbootes. Am Montagvormittag rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Einsatz an der Wassertankstelle im Königs Wusterhausener Hafen an der Dahme aus. Kurz vor 10.30 Uhr kam es beim Betanken eines Motorbootes zu einer Verpuffung im Heckbereich. Gleichzeitig trat Kraftstoff aus und gelangte auf die Wasseroberfläche. Während der 41-jährige Mieter des Bootes bei der Rettung eines Hundes leichte Verletzungen erlitt, konnte seine Begleiterin das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Nach einer ersten Einschätzung entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich. Zur Eindämmung der ausgelaufenen Flüssigkeit brachte die Feuerwehr eine Ölsperre auf dem Wasser aus. Nach bisherigen Erkenntnissen kommen sowohl eine Fehlbedienung als auch ein technischer Defekt an der Betankungsanlage des Bootes als mögliche Ursache infrage.
Wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung nahm die Polizei entsprechende Ermittlungen auf. Gegen 14.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden, ohne dass weitere Menschen verletzt wurden.







