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Nuclearban-Rennradmarathon: Königs Wusterhausen als Dritte Etappe

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 15.06.2024 / 11:00 Uhr von EB
Vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen wehte die Flagge der "Mayors for Peace", während im Schlosshof gegenüber die Teilnehmer des Nuclearban-Rennradmarathons eintrafen. Der Marathon machte hier seinen dritten Stopp. Zum ersten Mal fand eine Tagestour durch Berlin und Brandenburg statt, an der insgesamt 60 Radfahrer – darunter acht Frauen – teilnahmen und die 280 Kilometer lange Strecke absolvierten.

Die Tour startete frühmorgens in Berlin, mit Zwischenstopps in Eberswalde und Strausberg, bevor die Fahrer am Nachmittag in Königs Wusterhausen eintrafen. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Raimund Dinter, der Vorsitzende des RSV 93 Königs Wusterhausen und Sohn des Friedensfahrtteilnehmers Paule Dinter, begrüßten die Ankommenden herzlich. Organisator Roland Blach fand in Bürgermeisterin Wiezorek sofort eine Unterstützerin für das Anliegen des Marathons. Beide waren sich einig, dass Frieden und die Abschaffung von Atomwaffen essentielle Voraussetzungen für die Entwicklung von Gesellschaften sind.

Raimund Dinter zeigte sich begeistert von der Veranstaltung: "Es war beeindruckend, wie viele Menschen sich für den Frieden engagierten und dies durch ihre sportliche Leistung demonstrierten." Er unterstrich die Bedeutung solcher Events für das öffentliche Bewusstsein und sagte weiter: "Der Nuclearban-Rennradmarathon setzte ein starkes Zeichen gegen Atomwaffen und für eine friedliche Zukunft."

Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Süden Deutschlands und waren angetan von der Region und dem besonderen Ambiente am Schloss Königs Wusterhausen. Nach einer halbstündigen Pause setzten sie ihre Fahrt fort, die sie über Potsdam wieder zurück nach Berlin führte.

Raimund Dinter betonte die Bedeutung von Königs Wusterhausen als Etappenort: "Unser Ort stand symbolisch für den Friedensgedanken. Es war eine Ehre, Teil dieser wichtigen Bewegung zu sein und die Fahrer hier willkommen zu heißen." Er hob hervor, dass die Verbindung von sportlichem Engagement und einer klaren Botschaft gegen Atomwaffen den Nuclearban-Radmarathon zu einer einzigartigen und bedeutungsvollen Veranstaltung machte.

Mehr Infos zum Nuclearban-Rennradmarathon: [Klick]

Bilder

Radsportler Raimund Dinter im Gespräch mit Organisator Roland Blach und Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (v.l.n.r.). Foto: Stadt Königs Wusterhausen
In Königs Wusterhausen im Schlosshof machten die Radrennfahrer des Nuclearban-Rennradmarathons halt. Foto: Stadt Königs Wusterhausen
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