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Polizeibericht Dahme-Spreewald: Aktuelle Vorfälle im Blick - Die letzten 24 Stunden in der Übersicht

Polizei
  • Erstellt: 08.07.2024 / 16:54 Uhr von EB
Sattelzug umgekippt: BAB 13 bei Bestensee. Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Montagmorgen kurz vor 06:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A 13 in Fahrtrichtung Berlin gerufen. Zwischen Groß Köris und Bestensee war ein VOLVO-Sattelzug aus der Spur geraten, hatte die Schutzplanke durchbrochen und war im angrenzenden Graben gelandet.

Der 59-jährige Fahrer musste aus dem Führerhaus der Zugmaschine befreit werden, blieb aber entgegen erster Vermutungen äußerlich unverletzt, wie die Untersuchung vor Ort ergab. Zu weiteren Untersuchungen wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht.

Zur Bergung des havarierten Sattelzuges, der Betonteile geladen hatte, wurde eine Spezialfirma mit Kran angefordert. Einer bisherigen Schätzung zufolge liegen die verursachten Sachschäden im sechsstelligen Eurobereich. Zur Absicherung der Unfallstelle und der Fahrzeugbergung wurde die Autobahn zeitweilig gesperrt und der Verkehr über Groß Köris abgeleitet.

Nach Auffahrunfall abgeschleppt: BAB 13 bei Ragow. Über einen Auffahrunfall zwischen Mittenwalde und Ragow wurde die Polizei am Sonntag gegen 16:30 Uhr informiert. Ein PKW SEAT war gegen einen MERCEDES gestoßen und anschließend bei einem Gesamtschaden von rund 20.000 Euro nicht mehr fahrbereit. Die Insassen beider Fahrzeuge blieben unverletzt.

Zwei Stunden Stau nach Auffahrunfall: BAB 13 bei Staakow, Ein Auffahrunfall auf der BAB 13 in Richtung Berlin sorgte am Sonntagabend für einen zweistündigen Stau. Wie der Polizei um 18:15 Uhr gemeldet wurde, war im Baustellenbereich ein PKW VW einem BMW so heftig aufgefahren, dass das gerammte Auto bei einem Gesamtschaden von rund 20.000 Euro abgeschleppt werden musste. Verletzt wurde niemand, wie die Untersuchung im Rettungswagen ergab. Die Stauwarnung wurde kurz vor 20:30 Uhr aufgehoben.

Autodiebstahl: Langengrassau. Autodiebe trieben am vergangenen Wochenende ihr Unwesen am Schulplatz, wo sie es auf einen BMW-SUV abgesehen hatten, wie der Polizei am Sonntag gemeldet wurde. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem schwarzen Modell X5 eingeleitet.
Sicherheitsabstand unterschritten: BAB 10 bei Niederlehme. Die Missachtung des notwendigen Sicherheitsabstandes führte am Sonntagabend gegen 23:00 Uhr zu einem Auffahrunfall im Baustellenbereich zwischen Königs Wusterhausen und Niederlehme. Bei dem Zusammenstoß eines PKW AUDI mit einem MINI wurde niemand verletzt, aber mit Sachschäden von insgesamt etwa 7.000 Euro musste der Kleinwagen anschließend abgeschleppt werden.

Einbruch in den Morgenstunden: Bestensee. Anwohner der Friedenstraße riefen am Montagmorgen um 03:30 Uhr die Polizei, da sie am Gebäude eines Discounters offenbar Einbrecher festgestellt hatten. Die Kriminellen hatten sich gewaltsam Zugang zu einer benachbarten Spielothek verschafft und dort zwei Automaten aufgebrochen, um an die Bargeldkassetten zu gelangen. Danach flüchteten die beiden Täter in ein nahegelegenes Waldstück. Umgehend eingeleitete Suchmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, führten noch nicht zur Ergreifung der beiden Männer. Im Rahmen der umfangreichen Spurensicherung kamen bis in die Vormittagsstunden Kriminaltechniker des Tatortdienstes zum Einsatz. Zur Gesamthöhe der Sachschäden und der erlangten Beute liegen noch keine Informationen vor. Die weiterführenden Ermittlungen, die bis zur Stunde andauern, hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen.

Vorfahrt missachtet: Königs Wusterhausen. Die Missachtung der Vorfahrt war am Sonntag zur Mittagszeit die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Cottbuser Straße. Ein PKW NISSAN geriet mit einem VW-Transporter aneinander, was mit Sachschäden von rund 30.000 Euro endete. Ein Auto war anschließend nicht mehr fahrbereit, aber die Insassen blieben unverletzt. Aus gleicher Ursache kamen sich kurz vor 17:00 Uhr im Ortsteil Zeesen ein BMW und ein HONDA zu nahe. Bei dem Zusammenstoß in der Karl-Liebknecht-Straße wurde niemand verletzt und mit Sachschäden von etwa 6.500 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig.

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