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Brandenburg an der Havel: Starke Eintracht, bitteres Ende: Späte Treffer stoppen Beck-Team (mit Fotogalerie)

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  • Erstellt: 15.11.2025 / 19:00 Uhr von EB
Fußball-Brandenburgligist SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen liefert beim Tabellenzweiten Brandenburger SC Süd eine kämpferisch starke Vorstellung ab – und steht am Ende doch mit leeren Händen da.

73 Minuten lang hält die Mannschaft von Trainer Thorsten Beck das 0:0, arbeitet aufmerksam gegen den Ball und setzt immer wieder Nadelstiche. Doch ein unhaltbarer Schuss aus 18 Metern bringt die Eintracht auf die Verliererstraße. In der Schlussminute fällt schließlich das 0:2.

Trainer Beck bleibt gelassen

Trotz der Niederlage bewahrt Torsten Beck die Ruhe. „Natürlich hätte ich gerne etwas mitgenommen, aber diese Niederlage tut mir nicht weh“, sagt er nach der Partie. „Es war eine deutliche Steigerung gegenüber dem 0:2 vor einer Woche gegen Oranienburg. Wir haben gut gearbeitet, alles versucht und das Spiel lange offen gehalten. Wir wissen, wo wir herkommen und wer wir sind. Da kann es passieren, dass wir auf diese Weise verlieren.“

Vor 199 Zuschauern hat Brandenburg Süd vor der Pause mehr Spielanteile, ohne jedoch dauerhaft zwingend zu werden. Nur einmal wird es richtig gefährlich: Doch Manuel Mücke, in bestechender Form, lenkt einen Schuss aus 14 Metern stark über das Tor (41.).

Gute Phase nach der Pause

Nach der Halbzeit bleibt Mücke erneut Sieger im Eins-gegen-Eins (48.). Anschließend traut sich die Eintracht mutiger nach vorne und kommt vor allem über Standards gefährlich vor das Brandenburger Tor. Die Mannschaft wirkt griffig und stabil – bis zur „kalten Dusche“ in der 73. Minute.

Das 0:2 kassiert Miersdorf/Zeuthen nach einer längeren Behandlungspause. Gerade als sich die Defensive neu sortieren will, nutzt Brandenburg die kurze Unordnung eiskalt aus.

Comeback und Debüt

Auch personell gibt es Lichtblicke: Marc Bernhardt feiert nach fast exakt drei Jahren sein Comeback in der 1. Männermannschaft. Mit Jan Wolter gibt zudem der langjährige Kapitän seinen Saison-Einstand. Die Rückkehrer fügen sich nahtlos ein und setzen wichtige Akzente.

Die Eintracht-Elf

So spielte der SCEMZ: Mücke – Marx (65. Bernhardt), M. Rosenboldt, Poerschke, Kuhl, Njoku (74. Beck), Wolpert (74. Wolter), Ebert, Djiogou (46. Retzlaff), T. Rosenboldt, Greib

Die Bilder vom Spiel: [Klick]

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Dennis Wolpert (l.) im Kampf um den Ball mit einem Süd-Akteur.
War beim 0:1 machtlos: Eintracht-Keeper Manuel Mücke.
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