Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-dahme-spreewald.de]
Königs Wusterhausen: Energiequelle Netzhoppers vor Standortbestimmung gegen Tabellenführer Lüneburg
Sport
Erstellt: 15.01.2026 / 19:30 Uhr von JB
Der Spielplan meint es ernst mit dem Volleyball-Bundesligisten Energiequelle Netzhoppers KW. Nach einem emotionalen Tiebreak-Krimi in Giesen wartet nun die nächste große Aufgabe: Am Freitagabend (16. Januar, 19 Uhr) empfangen die Netzhoppers in der Paul-Dinter-Halle den aktuellen Tabellenführer SVG Lüneburg.
Es ist ein Duell, das sportlich wie atmosphärisch alles verspricht.
Punkt in Giesen zeigt Moral und Qualität
Die Ausgangslage vor dem Heimspiel ist klar: Trotz der 2:3-Niederlage bei den Helios Grizzlys Giesen haben die Netzhoppers Selbstvertrauen getankt. Vor 2.413 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Hildesheim präsentierte sich das Team aus Königs Wusterhausen mutig, strukturiert und kämpferisch. Der verdiente Lohn war zumindest ein Punkt – und das Gefühl, auch gegen Topteams auf Augenhöhe agieren zu können.
Gerade in den engen Phasen bewiesen die Brandenburger mentale Stärke. Mit aggressivem Aufschlagspiel, stabiler Annahme und variablen Angriffen zwangen sie Giesen immer wieder in lange Ballwechsel und hielten die Partie bis in den fünften Satz offen.
Tabellenplatz acht – Play-off-Kurs bestätigt
Mit 23 Punkten aus 15 Spielen rangieren die Netzhoppers weiterhin auf Platz acht der Volleyball Bundesliga – und damit auf einem Play-off-Rang. Der Blick auf die Tabelle zeigt jedoch auch: Das Polster nach unten ist schmal. Umso wichtiger ist jeder Zähler, vor allem in den Heimspielen.
Dass die Mannschaft in dieser Saison bereits mehrfach gegen höher platzierte Gegner gepunktet hat, macht Hoffnung. Genau diese Stabilität wird es auch gegen Lüneburg brauchen.
Lüneburg kommt als Liga-Primus
Der Gegner reist mit breiter Brust nach Königs Wusterhausen. Die SVG Lüneburg führt die Tabelle an, hat aus 17 Spielen 46 Punkte geholt und beeindruckt mit Konstanz, Effizienz und großer mannschaftlicher Geschlossenheit. Das Hinspiel am 1. November verloren die Netzhoppers in Lüneburg mit 1:3, hielten dabei aber phasenweise gut dagegen.
Nun bietet sich die Chance zur Revanche – vor heimischem Publikum und unter deutlich veränderten Vorzeichen.
Heimhalle als Trumpf
In der Paul-Dinter-Halle wollen die Netzhoppers ihre Energie auf das Feld bringen. Die Unterstützung von den Rängen könnte dabei zum entscheidenden Faktor werden. Gerade gegen den Tabellenführer wird es darauf ankommen, von Beginn an Druck zu erzeugen, Lüneburg aus dem Rhythmus zu bringen und die eigene Heimstärke konsequent auszuspielen.
Bewährungsprobe mit Signalwirkung
Das Duell gegen Lüneburg ist mehr als nur ein weiteres Ligaspiel. Es ist ein Gradmesser für die Ambitionen der Netzhoppers in dieser Saison. Gelingt es, die Leistung aus Giesen zu bestätigen und in Zählbares umzuwandeln, könnte das nicht nur wichtige Punkte bringen, sondern auch ein klares Signal an die Konkurrenz senden.
Königs Wusterhausen darf sich auf einen hochklassigen Volleyballabend freuen – mit einem Gastgeber, der bereit ist, dem Spitzenreiter alles abzuverlangen.
Kommentare