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Königs Wusterhausen: Letzter Abschied von Achim Müller am 18. Mai – kein Beisammensein geplant
Stadtgeschehen
Erstellt: 10.04.2026 / 09:00 Uhr von PS
Die Trauer um den langjährigen „Melo“-Wirt Achim Müller hat nun einen festen Rahmen: Am Montag, dem 18. Mai 2026, nehmen Familie, Freunde und zahlreiche Weggefährten Abschied von einer Persönlichkeit, die das Leben in Königs Wusterhausen über Jahre hinweg geprägt hat.
Trauerfeier auf dem Friedhof terminiert
Die Urnenbeisetzung findet am 18. Mai um 14 Uhr auf dem Friedhof in Königs Wusterhausen statt. Dort wird im eng verbundenen Kreis sowie mit vielen langjährigen Gästen und Bekannten Abschied genommen.
Die Zeremonie soll bewusst persönlich und im Sinne des Verstorbenen gestaltet werden. Auf klassische Trauerkleidung wird verzichtet – stattdessen ist das Tragen der Farben Rot-Weiß ausdrücklich erwünscht. Sie stehen symbolisch für Müllers enge Verbundenheit zum 1. FC Union Berlin und spiegeln einen Teil seiner Persönlichkeit wider.
Kein anschließendes Beisammensein
Entgegen früherer Planungen wird es nach der Beisetzung kein gemeinsames Beisammensein in der „Kleinen Melodie“ geben. Wie aus dem Umfeld der Familie mitgeteilt wurde, wurde diese Entscheidung bewusst getroffen.
Damit endet der offizielle Teil des Abschieds direkt mit der Trauerfeier auf dem Friedhof.
Plötzlicher Tod löste große Betroffenheit aus
Die Nachricht vom Tod Achim Müllers hatte Ende März für tiefe Bestürzung gesorgt. Völlig unerwartet war der beliebte Wirt am 24. März verstorben – ein Ereignis, das viele Menschen in Königs Wusterhausen erschütterte.
Mit ihm verliert die Stadt weit mehr als nur einen Kneipenbetreiber. Müller galt als prägende Figur des lokalen Miteinanders – jemand, der für Offenheit, Direktheit und echte Gastfreundschaft stand.
Die „Melo“ als Ort der Begegnung
Die „Kleine Melodie“, unter Stammgästen schlicht „Melo“ genannt, entwickelte sich über Jahre hinweg zu einem sozialen Mittelpunkt. Besonders während Müllers Zeit als Pächter gewann das Lokal weiter an Bedeutung.
Hier trafen sich Menschen unterschiedlichster Hintergründe – zum Austausch, für Diskussionen oder einfach für gemeinsame Stunden. Selbst überregionale Aufmerksamkeit blieb nicht aus: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) nutzte die Kneipe als Ort für politische Gesprächsformate, und auch als Drehort für den „Polizeiruf 110“ rückte sie kurzzeitig ins Fernsehen.
Ein Wirt mit Haltung und Nähe
Achim Müller führte seine Kneipe nie rein wirtschaftlich. Für ihn war die „Melo“ ein Ort des Miteinanders. Viele Gäste begleiteten ihn über Jahre hinweg – es entstanden Verbindungen, die über das Übliche hinausgingen.
Ob bei Fußballabenden, Gesprächen am Tresen oder beim Feierabendbier: Müller war präsent, ansprechbar und verbindend. Er gab der Kneipe ein Gesicht – und für viele auch ein Stück Zuhause.
Bilder
Die Trauer um den langjährigen „Melo“-Wirt Achim Müller hat nun einen festen Rahmen: Am Montag, dem 18. Mai 2026, nehmen Familie, Freunde und zahlreiche Weggefährten Abschied von einer Persönlichkeit, die das Leben in Königs Wusterhausen über Jahre hinweg geprägt hat.
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