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Wernsdorf: Grundstein für neues Feuerwehrgerätehaus gelegt

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 11.04.2026 / 12:00 Uhr von EB
Mit einem symbolträchtigen Akt ist in Wernsdorf der nächste Meilenstein für die Feuerwehr erreicht: Der Grundstein für das neue Gerätehaus wurde feierlich gelegt.

Zahlreiche Gäste, darunter Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Vertreter anderer Ortswehren sowie Bürgerinnen und Bürger, begleiteten den Moment auf der Baustelle.

Im Mittelpunkt stand die Versenkung einer Zeitkapsel im Fundament. Gemeinsam übernahmen diese Aufgabe Ortsvorsteher Volker Born, Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt und Ortswehrführer Marcel Schust.

Zeitkapsel als Blick in die Gegenwart

Zuvor wurde die Edelstahlkapsel sorgfältig befüllt. Neben einer aktuellen Tageszeitung fanden auch Bauunterlagen, Münzen sowie Fotos der Freiwilligen Feuerwehr Wernsdorf ihren Platz in der Röhre. Ein besonderes Detail: Ein Gruppenfoto aller Anwesenden, die an diesem Tag auf der Baustelle zusammengekommen waren, wurde ebenfalls beigelegt – als Momentaufnahme für kommende Generationen.

Unterstützt wurde die Vorbereitung der Kapsel unter anderem durch das Sachgebiet Hochbau der Stadtverwaltung.

Rohbau wächst an der Niederlehmer Chaussee

Mit der Grundsteinlegung nimmt das Bauprojekt nun sichtbar Fahrt auf. In den kommenden Monaten soll an der Niederlehmer Chaussee der Rohbau entstehen. Geplant ist ein modernes Feuerwehrgerätehaus mit Fahrzeugstellplätzen, Schulungsraum, Sanitärbereichen sowie entsprechenden Parkmöglichkeiten.

Zwischen den umliegenden Kiefern wird die künftige Struktur des Gebäudes Schritt für Schritt erkennbar werden. Interessierte können den Baufortschritt zudem über mehrere Baustellenkameras verfolgen, die über die Internetseite der Stadt abrufbar sind.

Richtfest im Sommer, Einweihung folgt

Wenn alles nach Plan verläuft, ist das Richtfest bereits für den Sommer vorgesehen. Die Fertigstellung und offizielle Einweihung des neuen Gerätehauses sind für das Jahr 2027 geplant.

Millioneninvestition in die Sicherheit

Die Stadt Königs Wusterhausen investiert insgesamt rund 6,655 Millionen Euro in das Projekt. Einen Teil der Kosten – etwa 800.000 Euro – trägt das Land Brandenburg in Form von Fördermitteln.

Bilder

Sie versenken gemeinsam die Zeitkapsel im Fundament (v.l.n.r.): Ortsvorsteher Volker Born, Bürgermeisterin Michaela Wiezorek, Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt und Ortswehrführer Marcel Schust Foto: Stadt Königs Wusterhausen
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