Nach der 2:4-Niederlage ist die Mannschaft in der Rückrunde weiterhin sieglos und rutscht auf den vorletzten Tabellenplatz der Brandenburgliga ab.
Zweimal zurückgekommen – und doch verloren Dabei zeigte die Eintracht über weite Strecken eine engagierte Leistung. Früh setzte das Team offensive Akzente, hatte durch Thede Rosenboldt und Moses Njoku gute Möglichkeiten – doch das erste Tor erzielten die Gäste. Schöneiche nutzte in der 11. Minute einen Fehler im Spielaufbau zum 0:1.
Die Antwort folgte prompt: Nach einer Ecke reagierte Moses Njoku am schnellsten und drückte den Ball zum 1:1 über die Linie (16.). In der Folge blieb Zeuthen dran, verpasste aber die Führung – unter anderem durch einen stark gehaltenen Abschluss von Nick Ebert (32.).
Kurz vor der Pause dann der nächste Rückschlag: Schöneiche nutzte defensive Unordnung zum 1:2 (36.).
Die Schlüsselszene des Spiels Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Eintracht den Druck – und wurde belohnt. In der 59. Minute gelang Nick Ebert der verdiente Ausgleich, nachdem die Gäste den Ball nicht klären konnten.
Die Partie war nun offen – mit Vorteilen für die Gastgeber. In der 82. Minute dann die große Chance: Emil Marx lief allein auf den Torhüter zu, doch der Ball wollte nicht ins Netz. Statt der möglichen Führung folgte im direkten Gegenzug die kalte Dusche: Schöneiche traf zum 2:3 (84.) und legte nur drei Minuten später das 2:4 nach (87.).
Trainer Beck: „Herz auf dem Platz gelassen“ Trainer Thorsten Beck haderte nach Abpfiff vor allem mit dem Spielverlauf: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. So lange die Kräfte gehalten haben, haben wir die Partie ausgeglichen gestaltet. Dazu kommt, dass uns das Matchglück fehlte. Zweimal haben wir in der ersten Halbzeit das Aluminium getroffen. Ein Punkt wäre verdient gewesen, allein wegen der Chancen. Ich hätte es der Mannschaft gegönnt, weil sie ihr Herz auf dem Platz gelassen hat. Jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da und müssen Wunden lecken.“
Kellerduell als letzte Chance? Mit der erneuten Niederlage verschärft sich die Situation im Tabellenkeller weiter. Am kommenden Spieltag wartet ein richtungsweisendes Duell: Die Eintracht tritt beim Tabellenletzten Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf an.
Eintracht: Mücke – Hammer, M. Rosenboldt, Beck, Kuhl, Wolpert, Ebert, Reichardt (80. Kruppe), Kulbekov, T. Rosenboldt, Njoku (80. Marx)
Die Fotos der Partie: (
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