Frühe Führung, später Rückschlag Die Gastgeber erwischten den besseren Start: Timo Westphal brachte die Eintracht nach einer Ecke mit einem wuchtigen Abschluss aus kurzer Distanz in Führung (18.). Doch Waltersdorf antwortete ebenfalls nach einem Standard und glich aus.
Lange Zeit entwickelte sich eine umkämpfte Partie, ehe die Gäste in der 75. Minute durch einen Handelfmeter – verwandelt vom früheren Eintracht-Spieler Christian Semke – sogar in Führung gingen.
Elfmeter, Emotionen und ein Hattrick Was folgte, war eine dramatische Schlussviertelstunde. Lukas Müller übernahm Verantwortung und glich zunächst per Foulelfmeter zum 2:2 aus (77.). In der Nachspielzeit wurde es dann hitzig: Ein weiterer Strafstoß für die Eintracht sorgte für Diskussionen und eine Gelb-Rote Karte auf Seiten der Gäste.
Müller blieb eiskalt, verwandelte erneut vom Punkt und drehte das Spiel endgültig (90.+). Wenig später setzte er mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt zum 4:2 – ein lupenreiner Hattrick.
Trainer sieht verdienten Erfolg Trainer Stephan Rosenberg zeigte sich nach Abpfiff erleichtert. Seine Mannschaft habe nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit deutlich zugelegt und sich trotz schwieriger Platzverhältnisse gesteigert. Besonders die Nervenstärke vom Elfmeterpunkt sei am Ende entscheidend gewesen.
Mit dem Sieg beendet die Eintracht ihre kleine Durststrecke und blickt nun auf die kommende Aufgabe in Groß Köris.
Frauen holen späten Punkt Weniger spektakulär, aber ebenso wichtig verlief das Spiel der Landesliga-Frauen. Gegen Blau-Weiß Beelitz geriet das Team früh in Rückstand (6.), bewies jedoch Moral.
Kurz vor Schluss gelang Sophie Hopfe der Ausgleich (87.) – bereits ihr zwölfter Saisontreffer. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1.
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