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Landkreis Dahme-Spreewald betroffen: Telekom-Streik sorgt am Donnerstag für Einschränkungen

Regionales
  • Erstellt: 06.05.2026 / 16:00 Uhr von EB
Kundinnen und Kunden der Deutsche Telekom müssen sich am morgigen Donnerstag auch im Landkreis Dahme-Spreewald auf mögliche Einschränkungen einstellen.

Hintergrund ist ein groß angelegter Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in Berlin und Brandenburg. Mit der Aktion will die Gewerkschaft den Druck in der laufenden Tarifrunde deutlich erhöhen.
Betroffen sein könnten unter anderem Telekom-Shops, Hotlines und vereinbarte Kundentermine. Auch Verbraucher im Landkreis Dahme-Spreewald dürften die Auswirkungen spüren.

Kein Angebot in zweiter Verhandlungsrunde

Auslöser des Streiks ist die zuletzt ergebnislose zweite Tarifrunde. Nach Angaben von ver.di habe die Arbeitgeberseite bislang kein konkretes Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft spricht deshalb von einer Hinhaltetaktik und verschärft nun den Ton vor der nächsten Verhandlungsrunde.
Für Donnerstag wurden Beschäftigte aus Berlin und Brandenburg zum Arbeitskampf aufgerufen. Ab 10 Uhr ist zudem eine zentrale Kundgebung am Berliner Alexanderplatz geplant.

Beschäftigte fordern deutlich mehr Geld

ver.di verlangt in den laufenden Verhandlungen eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert die Gewerkschaft einen jährlichen Mitgliederbonus in Höhe von 660 Euro.
Auch Auszubildende und dual Studierende sollen nach dem Willen von ver.di profitieren. Für sie fordert die Gewerkschaft monatlich 120 Euro mehr Vergütung sowie einen zusätzlichen Bonus.

Hohe Preise belasten auch Telekom-Mitarbeiter

Die zuständige Gewerkschaftssekretärin Nadine Jüngling erklärte, viele Beschäftigte hätten weiterhin mit den stark gestiegenen Lebenshaltungskosten der vergangenen Jahre zu kämpfen. Gleichzeitig kämen neue finanzielle Belastungen hinzu.
Aus Sicht der Gewerkschaft sei es deshalb nicht akzeptabel, dass bislang kein Angebot der Arbeitgeber auf dem Tisch liege. Mit dem Streik solle nun ein deutliches Signal gesetzt werden.

Kunden müssen sich auf Wartezeiten einstellen

Für Kunden der Telekom könnte der Warnstreik spürbare Folgen haben. Möglich sind längere Wartezeiten bei Service-Hotlines, Verschiebungen von Techniker-Terminen sowie Einschränkungen in einzelnen Shops.
Auch im Landkreis Dahme-Spreewald könnten Verbraucher davon betroffen sein – insbesondere bei Serviceanfragen oder bereits vereinbarten Vor-Ort-Terminen.

Entscheidung fällt in Potsdam

Die nächste Tarifrunde ist für den 11. und 12. Mai in Potsdam angesetzt. Dort wollen beide Seiten erneut über einen möglichen Tarifabschluss verhandeln. Ob der Streik den nötigen Druck erzeugt, dürfte sich spätestens dann zeigen.

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Kundinnen und Kunden der Deutsche Telekom müssen sich am morgigen Donnerstag auch im Landkreis Dahme-Spreewald auf mögliche Einschränkungen einstellen. Hintergrund ist ein groß angelegter Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in Berlin und Brandenburg. Mit der Aktion will die Gewerkschaft den Druck in der laufenden Tarifrunde deutlich erhöhen.
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