Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-dahme-spreewald.de]
Waldbrandgefahr im Landkreis Dahme-Spreewald steigt deutlich an
Regionales
Erstellt: 26.05.2026 / 08:00 Uhr von PS
Die anhaltende Trockenheit und frühsommerliche Temperaturen sorgen in Brandenburg erneut für eine angespannte Lage in den Wäldern.
Besonders betroffen ist derzeit der Landkreis Dahme-Spreewald. Dort gilt aktuell die Waldbrandgefahrenstufe 4 und damit die zweithöchste Warnstufe im Land Brandenburg.
Trockenheit verschärft die Situation
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bleibt es in den kommenden Tagen warm und trocken. Niederschläge sind vorerst kaum in Sicht. Die Kombination aus hohen Temperaturen, trockenen Böden und den ausgedehnten Kiefernwäldern macht Brandenburg seit Jahren besonders anfällig für Waldbrände.
Vor allem der Landkreis Dahme-Spreewald zählt regelmäßig zu den Regionen mit erhöhter Gefahrenlage. Neben Dahme-Spreewald wurden auch Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz sowie Spree-Neiße auf Warnstufe 4 eingestuft.
Wälder in LDS besonders gefährdet
Der Landkreis Dahme-Spreewald verfügt über große Waldflächen, die vielerorts von trockenen Kiefernforsten geprägt sind. Genau diese Waldstruktur gilt als besonders brandanfällig. Hinzu kommen sandige Böden, die Wasser nur schlecht speichern können. Experten sehen darin einen der Hauptgründe, warum Brandenburg bundesweit als eines der am stärksten gefährdeten Bundesländer gilt.
Bereits kleine Funken können unter solchen Bedingungen ausreichen, um Brände auszulösen. Nach Angaben des Umweltministeriums gehen mehr als 90 Prozent aller Waldbrände auf menschliches Verhalten zurück.
Behörden appellieren an die Bevölkerung
Die Forstbehörden rufen deshalb zu besonderer Vorsicht auf. Im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Waldrand sind offenes Feuer und Rauchen grundsätzlich verboten. Auch glimmende Zigarettenreste oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras können gefährlich werden. Verstöße können mit hohen Geldbußen geahndet werden.
Besucherinnen und Besucher der Wälder im Landkreis Dahme-Spreewald werden aufgefordert, sich vor Ausflügen über die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe zu informieren und verdächtige Rauchentwicklungen sofort über den Notruf zu melden.
Brandenburg bereitet sich auf schwierigen Sommer vor
Die Waldbrandsaison in Brandenburg dauert offiziell von März bis September. Schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass die Feuerwehren und Forstbehörden erneut vor einem herausfordernden Sommer stehen könnten. Bereits in den vergangenen Jahren mussten Einsatzkräfte immer wieder größere Brände bekämpfen.
Bilder
Die anhaltende Trockenheit und frühsommerliche Temperaturen sorgen in Brandenburg erneut für eine angespannte Lage in den Wäldern. Besonders betroffen ist derzeit der Landkreis Dahme-Spreewald. Dort gilt aktuell die Waldbrandgefahrenstufe 4 und damit die zweithöchste Warnstufe im Land Brandenburg. Symbolfoto
Kommentare