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Wildau: Warum die halbseitige Sperrung der Richard-Sorge-Straße noch bis Mitte Juni bleibt

Regionales
  • Erstellt: 02.06.2026 / 13:00 Uhr von EB
Seit dem 26. Mai laufen in Wildau die Arbeiten zum Umbau des Rad- und Gehwegs entlang der Richard-Sorge-Straße (L401).

Für viele Autofahrer bedeutet das derzeit Einschränkungen, denn die Straße ist im Baustellenbereich nur halbseitig befahrbar. Nun hat die Stadt die Hintergründe für die Verkehrsführung erläutert.

Sicherheit der Bauarbeiter hat Vorrang

Nach Angaben der Stadt reichen die Bauarbeiten aktuell bis unmittelbar an die Fahrbahnkante heran. Aus Gründen des Arbeitsschutzes sei deshalb eine halbseitige Sperrung unvermeidbar. Die Sicherheit der auf der Baustelle eingesetzten Arbeiter habe dabei oberste Priorität.

Die Einschränkungen sollen jedoch zeitlich begrenzt bleiben. Bereits am 15. Juni soll die halbseitige Sperrung wieder aufgehoben werden. Die restlichen Arbeiten am neuen Rad- und Gehweg werden anschließend ohne weitere Verkehrseinschränkungen fortgesetzt. Der Abschluss des Projekts ist für den 8. Juli vorgesehen.

Keine Baustellenampel möglich

Viele Verkehrsteilnehmer dürften sich fragen, warum der Verkehr nicht per Baustellenampel an der Baustelle vorbeigeleitet wird. Nach Angaben der Stadt wurde diese Möglichkeit geprüft, letztlich jedoch verworfen.

Grund dafür ist die verkehrliche Situation rund um den Knotenpunkt der Landesstraßen L401 und L30. Nach Einschätzung der beteiligten Behörden hätte eine Ampel dort zu erheblichen Rückstaus geführt. Besonders der Kreisverkehr an der Richard-Sorge-Straße wäre von zusätzlichen Verkehrsbehinderungen betroffen gewesen.

Weitere Belastungen durch Sanierung der B179

Auch an anderer Stelle müssen sich Verkehrsteilnehmer in Wildau weiterhin auf Einschränkungen einstellen. So wird die Bergstraße wegen der beginnenden Deckensanierung der B179 in den kommenden Wochen verstärkt als Ausweichstrecke genutzt.

Aus diesem Grund werden dort geplante Mäharbeiten zunächst verschoben. Die Stadt möchte damit zusätzliche Behinderungen auf der ohnehin stark belasteten Strecke vermeiden.

Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und verweist auf die langfristigen Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger entlang der Richard-Sorge-Straße.

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