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Königs Wusterhausen: Erfolgscoach Liam Sketcher verlässt die Energiequelle Netzhoppers

Sport
  • Erstellt: 02.06.2026 / 17:00 Uhr von EB
Die Energiequelle Netzhoppers KW müssen sich zur neuen Saison einen neuen Cheftrainer suchen. Liam Sketcher wird den Volleyball-Bundesligisten nach zwei erfolgreichen Jahren verlassen.

Der Australier prägte die sportliche Entwicklung des Vereins maßgeblich und führte die Mannschaft zweimal in Folge in die Playoffs der Bundesliga.

Vom Tabellenletzten zum Playoff-Team

Als Sketcher im Sommer 2024 nach Königs Wusterhausen kam, befanden sich die Netzhoppers in einer schwierigen Situation. Die Mannschaft hatte die Vorsaison auf dem letzten Tabellenplatz beendet. Unter der Leitung des 41-Jährigen gelang jedoch eine bemerkenswerte Trendwende.

Bereits in seiner ersten Spielzeit führte er die Netzhoppers zurück in die Playoffs. Dort wartete mit den Berlin Recycling Volleys der deutsche Rekordmeister. Besonders das Rückspiel in der damals erstmals ausverkauften Paul-Dinter-Halle blieb vielen Fans in Erinnerung. Die Netzhoppers verlangten dem späteren Meister alles ab und zwangen die Berliner in den entscheidenden fünften Satz.

Auch in der Saison 2025/26 setzte sich die positive Entwicklung fort. Mit Platz sieben in der Hauptrunde qualifizierte sich das Team erneut für die Meisterrunde. Zwar war im Viertelfinale wieder gegen die Berliner Schluss, doch die Mannschaft bewies über die gesamte Saison hinweg, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann.

Emotionaler Abschied

Auf die vergangenen zwei Jahre blickt Sketcher mit großer Dankbarkeit zurück. Als prägendsten Moment bezeichnete er das Playoff-Duell gegen Berlin im Jahr 2025. Damals habe die Mannschaft gezeigt, welches Potenzial in ihr stecke und dass die gemeinsamen Ziele keine bloßen Wunschvorstellungen seien.

Die Zeit bei den Netzhoppers habe ihn sowohl sportlich als auch persönlich weitergebracht. Besonders die Zusammenarbeit mit Spielern, Betreuern und Vereinsführung hebt der Australier hervor. Dankbar zeigt er sich vor allem gegenüber Geschäftsführer Dirk Westphal, der seine Ideen und seine sportliche Vision stets unterstützt habe.

Zum Abschied richtete Sketcher auch emotionale Worte an die Fans. Insbesondere dem Fanclub „Netzinos“ dankte er für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Sein Fazit fällt entsprechend aus: „Once a Netzhopper, always a Netzhopper.“

Westphal würdigt prägenden Trainer

Auch Geschäftsführer Dirk Westphal findet nur lobende Worte für den scheidenden Cheftrainer. Sketcher habe entscheidenden Anteil daran gehabt, dass der Verein seinen positiven Aufwärtstrend fortsetzen konnte.

„Liams Engagement war sehr prägend für die Entwicklung des Vereins und der Mannschaft. Ich bin ihm wirklich unfassbar dankbar für alles, was er geleistet hat“, erklärte Westphal.

Mit dem Abschied des Australiers endet für die Netzhoppers eine erfolgreiche Phase. Gleichzeitig steht der Verein vor der Aufgabe, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die Messlatte für den Nachfolger liegt hoch: Zwei Playoff-Teilnahmen in Folge und die Rückkehr zu alter Wettbewerbsfähigkeit gehören zu den sichtbaren Spuren, die Liam Sketcher in Königs Wusterhausen hinterlässt.

Bilder

Die Energiequelle Netzhoppers KW müssen sich zur neuen Saison einen neuen Cheftrainer suchen. Liam Sketcher wird den Volleyball-Bundesligisten nach zwei erfolgreichen Jahren verlassen. Foto: Anika Kreschel
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