Eine 36 Jahre alte Motorradfahrerin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Ablauf des Geschehens und prüft dabei auch mögliche Ereignisse vor dem eigentlichen Unfall.
Kollision in Fahrtrichtung Dresden
Nach ersten Erkenntnissen war die Frau gegen 6.45 Uhr auf der A13 in Richtung Dresden unterwegs, als ihr Motorrad mit einem Auto kollidierte. Durch den Zusammenstoß stürzte sie auf die Fahrbahn. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnten die Rettungskräfte ihr Leben nicht mehr retten. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um die Unfallursache und den genauen Hergang zu rekonstruieren.
Ermittlungen zu möglicher Flucht
Im Zuge der Untersuchungen stellten die Ermittler fest, dass das Motorrad nach bisherigen Erkenntnissen zuvor in Berlin entwendet worden war. Zudem besteht der Verdacht, dass sich die 36-Jährige einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Ob dieser Umstand in direktem Zusammenhang mit dem Unfall steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Eine abschließende Bewertung liegt derzeit noch nicht vor.
Mehrstündige Vollsperrung
Für die Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsarbeiten musste die A13 in Fahrtrichtung Dresden über mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Erst nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Verkehr wieder freigegeben werden. Während der Sperrung bildete sich ein langer Rückstau.