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Königs Wusterhausen: Neue Hauptfeuerwache nimmt Gestalt an – Baubeginn 2028 geplant

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 29.07.2026 / 14:00 Uhr von EB
Die Planungen für die neue Hauptfeuerwache in Königs Wusterhausen sind nahezu abgeschlossen. Am nördlichen Rand des künftigen Stadtquartiers Königspark soll bis Mitte 2030 ein modernes Feuerwehrzentrum entstehen, das den steigenden Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht wird.

Die Stadt rechnet derzeit mit Investitionskosten von knapp 30 Millionen Euro.

Der Neubau wird künftig die zentrale Anlaufstelle für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte sein und soll die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig sichern. Auch für den Landkreis Dahme-Spreewald bringt das Projekt einen Mehrwert: Gemeinsam mit dem Landkreis entsteht auf dem Gelände eine moderne Atemschutzübungsstrecke.

Moderne Wache für eine wachsende Stadt

In den vergangenen Monaten haben die Stadtverwaltung, das Planungsbüro S&P Sahlmann Potsdam, das Sachgebiet Brandschutz und die Stadtwehrführung die Entwürfe intensiv abgestimmt. Im Mittelpunkt standen gesetzliche Vorgaben, feuerwehrtechnische Anforderungen, wirtschaftliche Aspekte und die Möglichkeit, den Standort künftig weiter auszubauen.

Bürgermeisterin Michaela Wiezorek sieht die Planungen auf einem guten Weg: „Das Ergebnis ist ein modernes Gebäude, das den aktuellen und künftigen Anforderungen der Feuerwehr in einer wachsenden Stadt gerecht wird. Die sorgfältige Planung und optimierte Betriebsabläufe schaffen beste Voraussetzungen für schnelle und effiziente Einsätze der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte. So sichern wir die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehr langfristig und investieren in mehr Sicherheit für die Menschen unserer Stadt.“

18 Fahrzeugstellplätze und eigene Bereiche für die Jugendfeuerwehr

Die neue Hauptfeuerwache entsteht im Königspark, wo in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit Wohnungen, Schule, Kindertagesstätten und Nahversorgung entwickelt wird. Unmittelbar daneben baut der Bund zudem das Einsatztrainingszentrum des Zolls. Beide Einrichtungen werden unabhängig voneinander betrieben, profitieren aber von der direkten Anbindung an die Autobahn und die Bundesstraße 179, wodurch alle Ortsteile sowie wichtige Verkehrsachsen schnell erreichbar sind.

Das Hauptgebäude bietet Platz für 18 Einsatzfahrzeuge sowie moderne Arbeits-, Aufenthalts- und Sozialräume für die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte. Auch die Jugendfeuerwehr erhält eigene, zeitgemäße Räumlichkeiten. In einem zweiten Gebäude werden Werkstätten, Lagerflächen und Spezialtechnik untergebracht.

Eröffnung ist für Mitte 2030 vorgesehen

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss die Stadtverordnetenversammlung im Frühjahr 2027 die Entwurfsplanung bestätigen. Im Mai 2027 soll anschließend der Bauantrag beim Landkreis Dahme-Spreewald eingereicht werden. Nach der Genehmigung folgen die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung der Bauleistungen.

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Läuft alles nach Plan, soll die neue Hauptfeuerwache Mitte 2030 ihren Betrieb aufnehmen.

Bilder

Visualisierung (2): S&P Sahlmann Potsdam GmbH, Architekten und Ingenieure
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