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Landkreis Dahme-Spreewald: Weniger Geflüchtete als geplant – Unterkunft in Byhleguhre schließt im Oktober
Regionales
Erstellt: 31.07.2026 / 14:00 Uhr von EB
Der Landkreis Dahme-Spreewald muss im laufenden Jahr weniger Geflüchtete aufnehmen als zunächst erwartet. Das zuständige Ministerium hat das Aufnahmesoll für 2026 von ursprünglich 521 auf 493 Personen reduziert.
Damit bewegt sich die Zahl nahezu auf dem Niveau des Vorjahres, als 486 Menschen aufgenommen werden sollten.
Vor allem Menschen aus der Ukraine kommen in den Landkreis
Bis zum Stichtag 30. Juni 2026 hat die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg dem Landkreis insgesamt 207 Geflüchtete zugewiesen. Den größten Anteil bilden Menschen aus der Ukraine mit 171 Personen. Hinzu kommen 16 Menschen aus Afghanistan. Weitere Geflüchtete stammen aus Kenia, Südafrika, dem Tschad und der Türkei.
Die Verteilung erfolgt über die Zentrale Ausländerbehörde (ZABH) des Landes Brandenburg.
Gemeinschaftsunterkunft in Byhleguhre wird geschlossen
Veränderungen gibt es auch bei den Unterbringungsmöglichkeiten. Zum 15. Oktober 2026 wird die Gemeinschaftsunterkunft in Byhleguhre geschlossen. Die Einrichtung mit 43 Plätzen war seit 2022 in Betrieb und wurde vom Diakonischen Werk Elbe-Elster geführt.
Nach der Schließung verfügt der Landkreis Dahme-Spreewald noch über 16 Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnungsverbünde, die über das Kreisgebiet verteilt sind und der vorläufigen Unterbringung geflüchteter Menschen nach dem Landesaufnahmegesetz dienen.
Fact-Sheet informiert über Migration und Integration
Wer sich umfassender über das Thema Migration und Integration im Landkreis informieren möchte, findet im quartalsweise veröffentlichten Fact-Sheet weitere Zahlen und Hintergründe. Die aktuelle Ausgabe 02/2026 widmet sich als Schwerpunktthema den Einbürgerungen im Landkreis Dahme-Spreewald im Jahr 2025 und erläutert deren Voraussetzungen.
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Der Landkreis Dahme-Spreewald muss im laufenden Jahr weniger Geflüchtete aufnehmen als zunächst erwartet. Das zuständige Ministerium hat das Aufnahmesoll für 2026 von ursprünglich 521 auf 493 Personen reduziert. Grafik: LKDS
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